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Q&A mit Chefentwickler Alexander Gross

Was ist die Besonderheit von Cubasis 3 im Vergleich zu anderen Apps?
Eine Integration von Features und Inhalten für bestimmte musikalische Stile innerhalb einer App ist eine Sache. Etwas anderes ist es ein Multi-Tool zu entwerfen, das die Erwartungen von Musikern unterschiedlichster Genres erfüllt und dessen Features darüber hinaus unmittelbar über ein einfach zu bedienendes Benutzerinterface zur Verfügung gestellt werden können, wie wir es konzeptionell bei Cubase 3 umgesetzt haben.

Auf welche Art werden Nutzer die Verbesserungen in Cubasis 3.2 spüren?
Musiker, die auf der iOS-Plattform unterwegs sind und regelmäßig Audio-Unit-Plug-ins einsetzen, werden merken, dass Cubasis 3.2 in der Lage ist deutlich mehr davon parallel zu betreiben ohne dabei performanceseitig in die Knie zu gehen. Einer der damit zusammenhängenden Seiteneffekte, ist die allgemein umfangreich optimierte Stabilität – welche sich vor allem bei komplexeren Projekten bemerkbar macht. Darüber hinaus werden alle Nutzer feststellen, dass der DSP-Bedarf bei den meisten Projekten signifikant gesunken ist, was sich bei Geräten mit mehreren CPU-Kernen noch einmal besonders auswirkt.

Worin besteht die größte Herausforderung einer plattformübergreifenden Entwicklung für iOS und Android?
Da die Nummer der zu unterstützenden Geräte von etwa 30 (iOS) auf insgesamt knapp 2.800 anstieg, mussten wir uns auf einige Dutzend populäre Android-Geräte konzentrieren, um die Gewährleistung der Entwicklungsqualität sicher zu stellen. Wir mussten das Layout des Benutzerinterfaces derart optimieren, dass es mit allen möglichen Displayformaten zusammenarbeitet und darüber hinaus lernen, welche besonderen Modifikationen welche Hersteller am ursprünglichen Android OS vornehmen. Die größte Herausforderung bestand allerdings darin zu berücksichtigen, auf welche unterschiedlichen Weisen iOS und Android Low-Level-Audio als auch performance-kritischen Code handhaben. Wir geben unser Bestes, um die Benutzererfahrung auf beiden Plattformen so ähnlich wie möglich zu halten.